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Fragen & Antworten - Willkommen auf www.wu-wei-online.net Wu Wei - die eigene Mitte findenDrehung zum letzten Tritt im 2. Teil: Drehachse (S. 70) CHENG MANCHING (Zheng Manqing) erläutert seine Meinung zu Drehung und zur Vorstellung der Drehachse. Statt des von YANG CHENGFU früheren Schriften benutzten Wortes Shuniu benutzt er Shuji. Dieses Wort ist abstrakter als eine physikalisch-konkrete Drehachse. Shu bedeutet Türangel, Drehachse. Ji ist der Auslöser, etwa bei der Armbrust zum Auslösen des Schusses. Zusammen bedeuten sie soviel wie "gesteuerte Handlung". Die Vorstellung einer Türangel mit einem soliden Fundament, bzw. dem Leeraum (Nabe?) zum Einsetzen einer Achse für perfektes Drehen hat im Taoismus eine lange Geschichte. Es geht um Anstrengungslosigkeit gepaart mit langfristiger Zuverlässigkeit, ohne zu ermüden. Als Beispiel erwähnt Swaim den Begriff Daoshu, was bedeutet Die Drehachse des Dao. Ein Zustand in dem Dies und Das nicht mehr sein Gegenteil findet, nennt man die "Drehachse des Weges". Liegt diese Achse richtig in ihrer Halterung, so kann sie ohne Ende reagieren. Ein Einsatzbereich für fortgeschrittene Schüler sind die Partnerübungen des Push Hands, bei denen der Krafteinsatz Fajin im "rechten Moment" mit der "rechten inneren Verfassung" im "Hier und Jetzt" ausgelöst werden soll. Übungen dazu werden während der Seminarwochen angeboten Hinweis: Gerade in Foren und Medien der "Fajin-Szene" wird ja häufig ohne Sachverstand diskutiert (vgl. Arbeitskreis "Tai-Chi-Szene/ Taiji-Szene/Taijiquan-Szene/ Qigong-Szene").
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