Die Wu-Wei-Philosophie wird oft in Paradoxen erklärt -
klar, da es über die Yin-Yang-Einheit hinausstrebt! Um diese "Letzte Einheit" zu
schauen, so sagt man, müsse man blind sein.
Auch Laotse bespricht das Paradox Wei-Wu-Wei:
Tun durch Nicht-Tun. Wu Wei ist ein kulturelles Erbe der Philosophie Chinas.
Doch auch in vielen anderen Kulturen bzw. Religionen entwickelten sich Konzepte zum Rechten
Handeln und Nicht-Handeln.
Lebensführung, Psychologie, Meditation,
Religion, Philosophie und
"Kampfkunst-Szene": Wu Wei: Publikationen von
Dr. Stephan
Langhoff

Wu Wei (Wuwei)
无为
Im Unterricht der Schulen des Dachverbandes, also im
Bereich Tai Chi/ Taijiquan und Qigong bildet Wu
Wei einen Dreh- und Angelpunkt. Dies ist ein treffendes Bild, denn auf Wu
Wei wird aus asiatischer Sicht letztlich das ganze Tun und Nicht-Tun des
Menschen zurückgeführt.
Diese paradoxe Voraussetzung für Wu Wei ist eine
Art "Leer-Werden", eine Spontaneität im Hier und Jetzt - man ist für alles bereit, ohne dass man
handelt. Letztlich ist das Verstehen der Situation oder besser das sich
Einfügen-Können in die Situation entscheidend. Dieses "Leer-Werden" wird
paradoxerweise absichtlich gewollt, doch ist es absichtlich ja nicht erreichbar.
Es entspricht dem Begriff der "Leere" im
Zen-Buddhismus. Bekanntlich entstand der moderne Begriff "Karate" (Leere Hand)
durch Umdeutung des gleich ausgesprochenen "China-Hand", genau um diese
Wu-Wei-Bezüge zu verdeutlichen.
Bezug zu Wuwei: "Karate sollte mit einer Natürlichkeit ausgeführt
werden, wie sie sonst nur Kinder, die noch im Einklang mit sich leben und daher
den Dingen mit Gelassenheit begegnen können, hervorbringen." Shihan Teruo Kono.

Dr. Stephan Langhoff über Wu Wei
Inhalt:
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Wu Wei 1 - die Mitte finden:
Wu Wei
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Wu Wei - Bereich Taiji /Tai Chi und Qigong
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Wu Wei -
Die Fachschule wurde 2008 gegründet
und ist Mitglied im Deutschen
Taichi-Bund -
Dachverband für Taichi
und Qigong e. V
Demnächst: Wu Wei Szene

